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«Leas Verschwinden» sorgt für viel Publikum |
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Kurz nach den Frühlingsferien stellen die Schülerinnen und Schüler den von ihnen im Rahmen eines Projekts verfassten Schulhausroman vor. Rund zweihundert Gäste nehmen an der Vernissage des gedruckt vorliegenden Buches «Leas Verschwinden» teil.
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Kunst im öffentlichen Raum |
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Was ist Kunst? Diese Frage wird meistens von Erwachsenen für Erwachsene definiert. Kinder und Jugendliche haben hier nicht viel mitzureden. Mit unserem Projekt „Kunst im öffentlichen Raum“ schickten wir die Schülerinnen und Schüler der Schule Zürich Nord in Vierergruppen ins Quartier. Sie suchten Kunstobjekte und wanderten mit offenen Augen durch Zürich Nord, diskutierten miteinander über Kunst und entschieden sich schliesslich für ein Objekt, das für sie die Kriterien erfüllte, um als Kunstwerk zu gelten. Das gewählte Werk wurde von jedem Gruppenmitglied aus einer andern Perspektive gezeichnet, und zusammen verfasste das Viererteam eine Kurzbeschreibung zu ihrem Kunstobjekt.
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«Wer möchte schon morgens als Käfer aufwachen?» |
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Bericht über einen Theaterbesuch
Von Robin, 2. Sek.
Am Freitag Abend, 26. März 2010, ging die zweite Sek. der Schule Zürich Nord das Stück «Die Verwandlung» von Franz Kafka schauen. Das etwa eineinhalb Stunden dauernde Theater wurde von vier Schauspielern in der Kammer des Schauspielhauses vorgetragen. Die vier Schauspieler hatten eine schwierige Aufgabe, sie mussten nämlich den fünfzig Seiten langen Text auswendig lernen. Als die ganze zweite Sek. um halb neun in der Kammer sass, begann die Vorstellung. Einigen Gesichtern konnte man eine kleine Enttäuschung ansehen, da es weder ein Bühnenbild noch eine richtige Verkleidung gab. Einige waren auch überrascht, als sie genau den gleichen Text nochmals hörten, den wir zuvor schon in der Schule gelesen hatten. Doch die Schauspieler zeigten grosse Leistungen, sie sprachen sehr schnell und waren gut aufeinander abgestimmt. Nur einmal vermeinte ich einen Fehler gespürt zu haben, nämlich als der Vater etwa fünf Minuten reglos dastand und Gregor seinen Text übernommen hatte. Unser Lehrer sagte uns jedoch nach dem Stück, dass dies absichtlich so gespielt worden sei. Als wir das Schauspielhaus verliessen, gab es verschiedene Meinungen über das vorgetragene Stück. Einige fanden es schade, dass man nur den gelesenen Text zu hören bekam, die anderen fanden es gut gespielt und gut inszeniert. Ich glaube jedoch, dass es eine Szene gab, die jedem einen ekelerregenden Schauer über den Rücken laufen liess, nämlich als Gregor Samsa sein Essen einnahm und es anschliessend wieder erbrach. Die ganzen Kleider waren beschmutzt mit braungelber Sauce. Alle, oder zumindest die weiblichen Zuschauer, waren froh, als er seine Kleider auszog. Doch am Schluss des Stückes musste er sie wieder anziehen und alle waren angeekelt. Die Geschichte «Die Verwandlung» ist typisch für Kafka, er schrieb oft Geschichten, die kein Happy End beinhalten. Sein Schreibstil ist eher beängstigend und bedrückend. Ich meine, wer möchte schon morgens als Käfer aufwachen? |
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