| Die Geschwindigkeit des Lebens |
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Ein Bericht über den Besuch der Ausstellung «nonstop» im Stapferhaus Lenzburg Text von Jessica, 1. Sek. Fotos von M. Eichenberger Schon lange wurde die Exkursion nach Lenzburg von der 1. Sekundarklasse geplant und besprochen, lange bereiteten wir uns darauf vor und erwarteten deshalb etwas ganz Grosses. Am Donnerstag nach den Herbstferien war es endlich so weit und man konnte gespannt in die Schule gehen. Zuerst mussten wir noch eine Mathematikstunde hinter uns bringen, dann konnten wir losflitzen und uns auf den Weg Richtung Bahnhof machen, wo wir von Frau Eichenberger auch schon erwartet wurden. Während der Fahrt beschäftigen wir uns alle mit einem Buch, das wir für die Reise mitnehmen mussten. Als wir in Lenzburg endlich den Zug hinter uns gelassen hatten und den Wegweisern zur Ausstellung «nonstop» gefolgt waren, atmeten wir aus und wagten dann die wenigen Schritte zum Eingang: über die rote Brücke, durch die Tür und schnell die Feuerwehrstange hinab. Nun konnten wir uns im Museum umsehen. Es wurde geplaudert, gezeigt und gefuchtelt, bis Frau Eichenberger uns in die Bedeutung dieser Ausstellung einweihte und uns erklärte, worum es dabei geht. Wir bekamen alle ein Blatt mit Fragen und konnten unserer Lehrerin dann durch eine weisse Tür in einen weissen Raum folgen, wo überall Lautsprecher angebracht waren. Wie aus dem Nichts dröhnte plötzlich ein einzelner Ton, mit der Zeit dröhnte es immer lauter und es gab immer mehr Geräusche. Es war ziemlich laut, aber schon nicht so laut, dass man später Ohrenweh hatte! Nach dieser Prozedur folgten wir unserer Lehrerin in einen Raum, der wie ein Kino ausgestattet war. Es ging darin um langsame Menschen, die aussergewöhnlich lange brauchten, bis sie an ihr Ziel kamen oder etwas erledigt hatten. Nach diesem Kino mit sieben Filmen teilten wir uns auf und erkundeten das Museum in Zweierteams. Zu den Attraktionen gehörte ein Dachgeschoss mit Fragen und Zetteln, auf denen man seine Antworten niederschreiben konnte und sie irgendwo aufhängen durfte. Es gab schon sehr viele und man tat sich schwer damit, einen Platz zu finden, wo man seinen Zettel aufhängen konnte. Zu weiteren Posten gehörten Maschinen für verschiedene Experimente, einen Raum, wo man Geschichten darüber hören konnte, wie die Zeit für die einen Leute schnell, für die anderen langsam vergeht, und noch viele andere lässige Posten. Die Zeit ging schnell um, und so schnell wir im Museum waren, so schnell waren wir auch wieder draussen. Wir spurteten zum Bahnhof und kamen gerade noch rechzeitig dort an. Die Zugzeit verbrachten wir wieder mit Schmökern in unseren Büchern. Beim Mittagessen, das wir dann in Zürich einnahmen, konnten wir uns schliesslich richtig ausruhen und das Essen geniessen. Aber zur nächsten Stunde mussten wir dann doch wieder hasten. Meine Erwartungen auf etwas Grosses haben sich aber auf jeden Fall erfüllt. |

