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Weihnachtsgebäck für den WWF |
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In der ersten Adventswoche hat die 6. Klasse der Schule Zürich Nord eine Sammelaktion für den WWF durchgeführt. Der Wunsch zu dieser Sammlung ist bei den Kindern selbst entstanden. Zuerst überlegten sie sich, wer für die Spenden in Frage kommen könnte. Sie schlugen folgende Organisationen vor: UNICEF, Kinderspitäler Kantha Bopha, Kindernothilfe, Greenpeace oder WWF. In einer Abstimmung obsiegte dann klar der WWF.

Schnell war klar, dass sie selber «Guetsli» backen wollten, um sie dann in Oerlikon an den Mann oder die Frau zu bringen. Eine Schülerin organisierte für alle kleine Kartonkisten, die in der Zeichenstunde dekoriert und zu Bauchläden umgebaut wurden. Andere haben die Säcklein besorgt, in welche die Gebäcke eingepackt werden sollten. Alle bekamen die Aufgabe, entweder zu Hause selber diverse Weihnachtsgebäcke herzustellen, oder eine «Guetsli»-Mischung einzukaufen.

Am Montagmorgen wurden die mitgebrachten Sachen sorgfältig in kleine Beutel gepackt und die Bauchläden damit ausgerüstet. Am Nachmittag schwärmten die Schüler dann einzeln, in Zweier- oder Dreiergruppen aus und versuchten ihre Produkte anzupreisen. Mit stolzen Gesichtern kamen sie wieder zurück und präsentierten ihre Erträge. An einem Nachmittag hatten alle zusammen schon über 550 Franken eingenommen. Im Laufe der Woche versuchten einige Schüler ihr Glück auch in den Heimatgemeinden und Ende Woche schwärmte die Klasse nochmals gemeinsam aus. Als alle wieder zurück und sämtliche Spenden zusammengerechnet waren, ergab sich die stolze Summe von 1200 Franken.

Niemand hätte anfangs der Woche gedacht, dass die Sammelaktion einen derartigen Erfolg haben würde, und so konnte der Betrag mit Freude dem WWF überwiesen werden. Für die Kinder war es ein tolles Erlebnis, erfahren zu können, dass ein gemeinnütziger Einsatz auch honoriert wird und es befriedigend ist, sich für eine gute Sache zu engagieren. Eric Mettler |
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La tour à oeuf |
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In einer Kurzaufgabe von zwei Lektionen stellt sich den drei Teams die Aufgabe, aus 100 Chopsticks jeweils einen möglichst hohen Turm zu konstruieren, der schliesslich in der Lage ist, auf seiner Spitze ein rohes Ei zu tragen. Verbunden werden die Essstäbchen durch einfache Gummibänder. In einer kurzen Aufwärmphase entstehen schnell und intuitiv basierend auf dem Dreieck statisch optimale und materialgerechte Grundelemente. In der Folge werden diese in Serie gefertigt, miteinander verbunden und verzurrt. La tour à oeuf wächst in den Raum.
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Klapphocker |
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Max Bill entwarf 1955 eigens für die Ulmer Hochschule für Gestaltung den zum Klassiker gewordenen «Ulmer-Hocker». Zeit für die Schule am Max-Bill-Platz, ihren eigenen Hocker herzustellen! Nebst dem Lesen und Verstehen eines einfachen Bauplanes steht die handwerkliche und technische Umsetzung im Zentrum der Aufgabe. Es gilt vorgegebene Konturen auf das Holz zu übertragen und die entstehenden Werkstücke mit der Stichsäge selber auszusägen. Scharniere und Druckknöpfe müssen präzise und an der richtigen Position angezeichnet, eingelassen und montiert werden, ansonsten die Sitzgelegenheit nicht die notwendige Stabilität erlangt und sich nicht zusammenklappen lässt. Durch den individuellen «Anstrich» wird jeder Hocker zum Unikat und lässt die Handschrift des Erbauers und der Erbauerin deutlich erkennen. In Szene gesetzt und fotografiert wurden die Hocker von den Schülerinnen und Schülern in der riesigen, stillgelegten Produktionshalle der ABB, wo einst mächtige Generatoren und Schiffsmotoren für die ganze Welt produziert wurden.
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