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Alle drei Sekundarklassen fuhren im Juni 2012 mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nach Ballaigues im waadtländer Jura. Das Haus mit seinen grosszügigen Räumen bot uns viel Platz für mancherlei Aktivitäten im und ums Haus. Ziel des Lagers war neben der Geselligkeit das Arbeiten in verschiedenen Workshops. Dabei konnte gewählt werden zwischen Theaterspielen, Töpfern, Videodrehen, Besichtigung der Grotten in Vallorbe und eines Bunkers. Ein Hauptpfeiler der Woche war Sport, wobei der Höhepunkt die Velotour nach Frankreich darstellte. Auch Tischtennis und Fussball wurde gerne gespielt, und eine Wanderung gehörte natürlich ebenfalls zum Programm.

Abgesehen vom Wetter, das leider nicht immer mitspielte, hatten wir eine lehrreiche und gleichzeitig ausgelassene Woche, die wir wohl nicht mehr so schnell vergessen werden.

Während die einen Jugendlichen im Schneesportlager in Cumbel verbrachten, machten 37 Schülerinnen und Schüler von der 4. Primarklasse bis zur 3. Sek. eine Expedition zum NORDpol. Sie bauten dreidimensionale «Schneeskulpturen» aus verschiedenen Materialien, waren mit Fotokameras unterwegs, bearbeiteten die Bilder digital am Computer und erfanden eine Geschichte, die sie malerisch und szenisch darboten. Höhepunkt der Woche war die Präsentation der Werke für die Eltern, Geschwister und Freunde.

Am 26. November besuchten die 1. und die 2. Sek. im Rahmen des naturkundlichen Unterrichts das Technorama in Winterthur. Es war der Abschluss eines Projekts zum Experimentieren, Beobachten und Beschreiben physikalischer Phänomene. Im Technorama hatten die Schülerinnen und Schüler zuerst die Aufgabe, aus den Bereichen Optik, Mechanik, Elektrizität und Magnetismus je eine Versuchsskizze zu erstellen und zusammen mit einer Versuchsbeschreibung die Phänomene grundlegend zu erfassen. In einem zweiten Teil ging es darum, aus der Beschreibung über die Argumentation und Gegenargumentation zu haltbaren Erklärungen zu kommen. These, Antithese und Synthese als Produkt gemeinsam gewonnener Erkenntnis werden in einem weiteren Schritt in Form von Plakaten festgehalten und publiziert und schliesslich mit Expertenwissen verglichen. So durchlaufen die Schülerinnen und Schüler alle Stationen wissenschaftlichen Arbeitens.