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Primarlager in Surcuolm

Die Primarschüler und -schülerinnen verbrachten vom 4. Juni bis 8. Juni 2012 ihr Lager im bündnerischen Dorf Surcuolm. Über die Reise und die Ankunft schreibt Crispin, 4. Klasse:

 

«Als wir in Oerlikon in den Zug stiegen, musste ich fest an meine Familie denken. Aber dann dachte ich an das Haus, in dem wir für fünf Tage wohnen konnten. Während der Zugfahrt, die eineinhalb Stunden dauerte, hatten Dominik, Philipp und ich Zoff, weil Dominik die ganze Zeit die Füsse auf Philipps Sitz legte. Ich musste während der Fahrt aufs WC. Leider musste ich mich dabei durch eine andere Klasse zwängen, die alle ihre Koffer in den Gang gestellt hatten. Als wir dann am Bahnhof Ilanz ankamen, freute ich mich auf das Postauto, weil ich noch nie Postauto gefahren war. Aber als es losging, freute ich mich nicht mehr, weil der Fahrer so enge Kurven machen musste und in jedes Schlagloch fuhr, so dass mir schlecht wurde. Zum Glück habe ich mich nicht übergeben!! Ich war sehr froh, als wir in Surcuolm ankamen. Mir war von der Fahrt speiübel. Als ich das Haus von vorne sah, wurde es mir wieder ein wenig mulmig, aber von innen sah es dann recht cool aus. Auch das Zimmer war schön. Als wir auspackten, wunderte ich mich, warum wir so viele Schränke hatten. Dann kam mir in den Sinn, dass ja Ibrahim nicht dabei war, darum war auch das Bett unter mir leer. Ich fand es schade, dass Ibrahim nicht mitkommen konnte, er hat nämlich immer Süssigkeiten dabei! Ich teilte das Zimmer also nur mit Philipp, was auch gut war.»

 

Und noch zwei weitere Erinnerungen:

 

«In der Mitte des Klassenlagers, am Mittwoch, hatte ich Geburtstag. Frau Gallagher hat mir als erstes gratuliert. Ich freute mich voll. Nach dem Morgenessen unternahmen wir eine Wanderung, die war megacool. Mareen war immer die letzte, ich dagegen war immer an der Spitze. Dort konnte ich mit Herrn Mettler reden.» (Valentin, 6. Klasse)

 

«Am Donnerstag gingen wir am Nachmittag in ein Eisenbergwerk. Wir brauchten etwa eine halbe Stunde dorthin. Die Höhle war 200 Meter lang, aber sehr sehr niedrig. Ich habe zwei Mal meinen Kopf angeschlagen. Als wir am Ende waren, mussten wir den 200 Meter langen Gang alleine zurückgehen.» (Oliver, 6. Klasse)