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In Zusammenarbeit mit Ifolor und der Ausstellung Photo20 Zürich ist im Bildnerischen Gestalten das Thema Urban Nature aufgegriffen und fotografisch bearbeitet worden.

Am Anfang stand die Frage im Raum, was “Urban Nature“ bedeuteten könnte. Wir diskutierten darüber, wie sich die Natur in der Stadt sichtbar macht. Schnell tauchte die Frage auf, ob mit „Urban Nature“ die Natur gemeint ist, die vom Menschen gestaltet worden ist oder ob sich „Urban Nature“ auf die Natur, die sich in der Stadt ihren eigenen Weg sucht, bezieht und ob es diese Natur in der Stadt überhaupt noch gibt?

Die SchülerInnen merkten schnell, dass es auch in der Stadt ganz unterschiedliche Arten von „Natur“ gibt, wie z.B. Pilze, die aus einer kleinen Ecke zwischen dem Beton hervorspriessen, vom Menschen zurechtgeschnittene Hecken oder Architektur, die die Natur miteinschliesst und ein Teil des Gebäudes wird.

Durch dieses Thema wird die Stadt unter einem anderen Blickwinkel wahrgenommen. Die Jugendlichen fotografierten Ecken und Wände, an denen sie sonst achtlos vorbeigegangen wären. Durch das Thema „Urban Nature“ wurden sie auf ihre Umgebung sensibilisiert und konnten ihre Stadt mit neuen Augen sehen.

Die Sekundarschülerinnen und -schüler der Schule Zürich Nord haben an der Ausstellung "JETZT KUNST N°6 – Skulpturen & Installationen im Max Frisch Bad / Freibad Letzigraben" die Kunstschaffenden während drei Tagen beim Aufbau ihrer Werke gefilmt. Dabei haben sie mit der Kamera beobachtet wie die Künstler und Künstlerinnen ihre Werke aufbauen. Sie haben mit ihnen über ihre Ideen, den Prozess der ganzen Arbeit und den Bezug zu Max Frisch gesprochen. Dabei haben sie erfahren, dass Kunst viel Gedanken- und Recherchenarbeit bedeutet, dass Kunst einen politischen Aspekt haben kann oder ortsspezifisch ist.

Die Jugendlichen waren am meisten überrascht wie vielfältig die verschiedenen Arbeiten inhaltlich und in der Materialität sind. Dass die Künstler fast ausnahmslos ihre Kunstwerke selber installiert und aufgebaut haben, gratis arbeiten und ihr Geld mit Nebenarbeiten verdienen müssen, erstaunte sie ebenso.

Der Film, der dabei enstanden ist, wird während der Dauer der Ausstellung im Freibad Letzigraben gezeigt.

 

 

 

Im letzten Quartal hatten die Klassen der 2. und 3. Sek. eine komplexe Aufgabe vor sich, nämlich, sich gegenseitig zu fotografieren und mit dem Foto den gesamten Ablauf des Siebdrucks durchzuspielen.

Mit dem Programm Photoshop bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Porträt, um damit eine Vorlage für einen Vierfarbensiebdruck zu erhalten. Sie mussten eine Vorstellung davon haben, welche Bildteile die gleiche Farbe bekommen sollten, zum Beispiel Hintergrund und T-Shirt-Muster, um die vier Folien im Photoshop herzustellen. Mit ihren Vorlagen und den Sieben fuhren wir in die Siebdruckerei INSCREEN, wo die Jugendlichen einen Einblick in die Herstellung von Siebdrucken erhielten. Hier konnten alle Schüler und Schülerinnen ihr Sieb entfetten, beschichten, trocknen, belichten, auswaschen und retouchieren. Mit den fertigen Sieben und um viele Eindrücke bereichert ging es in die Schule zurück. In den folgenden Wochen stiegen die Jugendlichen mit Rakel und den unverkennbar intensiven Siebdruckfarben in die serielle Produktion ein und fertigten vom eigenen Porträt verschiedene Farbvariationen an.