bildstreifen_1K.jpg

Zwei zusammengehörige Dinge, Menschen, Tiere, Elemente, die zusammen ein Ganzes bilden, nennt man ein Paar. Sind zwei Elemente einander entgegengesetzt, bilden sie ein Gegensatzpaar. Die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Sek suchten möglichst viele Paare und Gegensatzpaare und hielten diese in einem Mindmap fest. Dann überlegten sie sich, wie sie eines dieser Motive deutlich und fesselnd fotografieren wollten. Fantasie und Inszenierung waren bei diesem zweiten Arbeitsschritt gefragt, aber auch eine besonders gelungene Fotografie in eine Schwarz-Weiss-Malerei abzumalen und die differenzierten Grauabstufungen zu sehen und mit den Gouachefarben mischen zu können.

Sind wir tatsächlich in Zürich Nord? Die Fotografien der Jugendlichen zeigen Stadtlandschaften, die uns befremdlich und zugleich packend erscheinen. Rund um den Max-Bill-Platz sind diese Bilder entstanden, nachdem wir das faszinierende Werk der Künstlerin und Fotografin Christine Hunold studiert haben. Die Schülerinnen und Schüler haben die Kamera an Hausfassaden gestellt und die Welt quasi 90 Grad gekippt. So entstehen die ungewöhnlichsten Betrachtungswinkel, Dinge treten in den Vordergrund, die monströs erscheinen, weil sie ursprünglich eine andere Funktion hatten.